Rettungszentrum Salem Bauantrag mit Beifall für Architektin genehmigt

Salem (as) Die architektonische Gestaltung des Rettungszentrums kam unter den Ratsmitgliedern gut an. „Wir waren bemüht“, sagte die Frickinger Architektin Claudia Stukle, „diesem attraktiven Standort am Schlosssee durch eine ansprechende Gebäudearchitektur gerecht zu werden.“ Das Echo im Gemeinderat fiel positiv aus. Bürgermeister Manfred Härle bezeichnete die Planung als sehr gelungen.

Sowohl die Rotkreuzbereitschaft Salemertal, die bislang beim Dorfgemeinschaftshaus Weildorf untergebracht ist, als auch die Rettungswache Salem, die im Jahr 2001 aus einsatztechnischen Gründen von Meersburg nach Salem in mehr oder weniger notdürftige Unterkünfte hinter dem Sparkassengebäude in Stefansfeld umgesiedelt wurde, erhalten im neuen Rettungszentrum am Schlosssee nun ein bedarfsgerechtes, gemeinsames Domizil, das zudem den Vorteil hat, dass beide von einem Ort aus agieren können. Da es sich bei der Rotkreuzbereitschaft Salemertal und der Rettungswache, die dem DRK-Kreisverband zuzurechnen ist, um zwei eigentumsrechtlich eigenständige Organisationen handelt, wurde, wie Architektin Stukle erklärte, das Rettungszentrum auch wie ein Reihenhaus konzipiert. Im östlichen Teil wird die Rotkreuzbereitschaft Salemertal untergebracht, im westlichen Teil die Rettungswache. Dem zweistöckigen Hauptgebäude, das mit einem Satteldach gedeckt wird, ist nach Süden hin ein etwa eineinhalbstöckiger Vorbau vorgelagert. Darin werden zwei Garagen für die Einsatzfahrzeuge der Rettungswache und drei für die Rotkreuzbereitschaft sowie Lager- und Umkleideräume untergebracht. Im Obergeschoss des Hauptgebäudes werden im Ostteil für die Rotkreuzbereitschaft ein Ausbildungsraum, eine kleine Küche und Sanitärräume eingerichtet, während im Westteil für die Rettungswache eine Art Wohnung mit Aufenthalts- und Ruheräumen vorgesehen ist, um dem 24-Stunden-Dienst der Rettungssanitäter Rechnung zu tragen. Die Hauptfensterfront des Rettungszentrums ist zum Schlosssee hin gewandt. „Diesen herrlichen Ausblick wollten wir uns nicht verbauen“, erklärte Claudia Stukle. Außerdem sei die Ausrichtung der gefälligeren Gebäudefront zum Schlosssee hin auch aus städtebaulicher Sicht sinnvoller. Zufahrtsmöglichkeiten zu dem Rettungszentrum werden sowohl vom Bildungszentrum als auch von der Schlossseeallee her am Feuerwehrhaus vorbei geschaffen.

 

Quelle: Südkurier vom 22.05.2009

 

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